Unter dem Forex Handel versteht man letzten Endes nichts anderes, als das Handeln am Devisenmarkt. Dabei muss man sich vor Augen führen, dass der Devisenhandel wie ein Rechtsgeschäft funktioniert, das heißt, aus Leistung und Gegenleistung besteht. So wird Euro gegen Dollar oder Dollar gegen Yen getauscht. Daher ist es üblich, dass die Währungskurse immer als sogenannte Währungspaare angegeben werden. So sieht das Ganze dann beispielsweise so aus: EURUSD 1.5933. Heißt, für einen Euro müssen 1.5933 USD gezahlt werden. Die Quotierung der einzelnen Währungspaare erfolgt des Weiteren üblicherweise bis zur 4. Stelle nach dem Komma. Beim Handel zwischen Banken und größeren Unternehmen, werden die Nachkommastellen sogar bis 5 oder 6 ausgeweitet und werden als sogenannte „pips“ bezeichnet. Hintergrund hierfür ist die Einführung des Euro und der immer stärker werdende Konkurrenzdruck unter den Handelspartnern selber. Die Einführung des Euro hat nämlich im Gegensatz zur Deutschen Mark die Marge nunmehr halbiert. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass der Handel normalerweise nicht über die zentrale Börse, sondern direkt zwischen den Finanzinstituten passiert. Dies erfolgt in sogenannten Händlernetzen. Zunehmend finden auch Konzerne, Broker oder private Spekulanten ihren Weg in den Forex Handel. Gehandelt wird üblicherweise rund um die Welt und üblicherweise ausschließlich werktags, was beispielsweise heißt, dass an einem US-Feiertag der US-Dollar nicht gehandelt wird und der Euro beispielsweise nicht am 01.Mai. Dafür wird rund um die Uhr Handel betrieben, so dass die beteiligten Investoren schnell auf relevante Ereignisse reagieren können. Die sogenannten Online-Händler haben nunmehr dafür gesorgt, dass auch am Wochenende Währungen gehandelt werden. In aller Regel kann jeder an diesem Handel teilnehmen, es lohnt sich aber, wenn man ein wenig Ahnung vom Geschäft hat und nicht als vollkommener Neuling in diese Sparte rutscht.